Ja, die Reichweite ist leider bei E-Motoren (genauer deren Akkus) nach wie vor ein Thema und Problem.
Wo die Herstellerangaben schon nicht gerade prickelnd sind, werden die realen Daten in der Praxis noch mal deutlich weiter unterschritten.
Jede Beschleunigung wird sofort bestraft, das Zuschalten jeglicher Verbraucher wird bestraft, hohes Tempo sowieso.

Leider betrifft das ja selbst "Nobelfahrzeuge" wie die Tesla usw. Im Praxisbetrieb können sie allesamt nach wie vor nicht wirklich überzeugen.
Kommt dann noch jemand der Insassen auf die völlig verrückte Idee, im Winter die Sitzheizung einzuschalten, ist eh sofort Ende mit Reichweite und die Hochrechnung wird drastisch korrigiert...

Da hilft statt Aufladen zwischendurch vermutlich nur ein straffes Netz von (ausleihbaren) Austausch-Akkus.
Vollen reinpacken und anklemmen, weiterfahren und gut ist. Nur in welchem Ladezustand/Alter der ist, sprich wie viele Zyklen er schon hinter sich hat, weiß man dann jeweils auch nicht unbedingt.
Wenn der beim Mittelklassewagen dann auch schon wieder nach 50-80 Autobahn-Kilometern schlapp macht, ist ja auch keinem gedient...

Sinnvoll fände ich da zumindest den vermehrten Einsatz von Wirbelstrom-Bremsen, die zumindest die erzeugte Restenergie sofort wieder ins Bordnetz einspeisen, ähnlich wie das bei E-Loks schon ewig üblich ist. Die produzieren ja Strom, indem sie bremsen, der Pantograph speist das ein bzw. wird es für das eigene Bordsystem genutzt - und das kommt dann indirekt dem gesamten Netz auf der Strecke zugute.
Beim Auto würde es schon reichen, wenn der Akku damit wieder teil-gespeist würde und so für die Verbraucher entlastet wird.