Hallo Andy,

das meinte ich ja sinngemäß auch damit: Möglich ist im Prinzip (fast) alles, aber es ist dann auch immer eine Frage des Preises. Die "normale" Kasko und ggf. auch Haftpflicht wird da i.d.R. nicht mehr ausreichen, gegen "Risiko-Aufstockung" (für z.B. Motorsport) ist natürlich dann alles machbar und erlaubt.
Alles was von der "Standard-Nutzung" abweicht (Verleih, Rennen, Vielfahrer etc.).
Im Zweifel sollte man sich jedenfalls vorher seine Police sehr genau daraufhin durchlesen!

Ähnlich ist es auch in der Luftfahrt z.B. bei Kunstflug (was dem Motorsport am nächsten kommt), der entspricht auch nicht mehr der "normalen Nutzung" und muss id.R. zusätzlich versichert werden - und die Auflagen für "legalen" Kunstflug sind dann auch sehr streng, sowohl an Mensch als auch Maschine und Umgebung.
Auch wenn der Anspruch dabei um ein Vielfaches höher ist als beim Autofahren, ist es dennoch rechtlich etwa mit dem Auto-Motorsport vergleichbar.

Bei Versicherungen allgemein blickt eh heute kaum noch jemand durch, da sie sich ja bewusst aus dem Vergleich halten und jede Gesellschaft völlig unterschiedliche, eigene Konditionen und Leistungen anbietet.
Vom Laternenparker angefangen über den "Wenigfahrer" bis zum "Alleinfahrer" und und und...

So einfach wie noch in den 70ern/80ern ist es ja leider schon lange nicht mehr (wobei heute dafür das Internet dabei helfen kann und es dadurch wieder etwas leichter wird, mit autom. Ausfilterung usw.)
Früher mussten wir dafür manuelle Angebote einholen oder/und endlos KFZ-Zeitschriften zum Vergleich wälzen.