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Thema: Vizemeister in der Saison 1, nach dem A Lizenz Lehrgang bei Race Event!

  1. #1
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    Vizemeister in der Saison 1, nach dem A Lizenz Lehrgang bei Race Event!

    Gleich in der ersten Saison, nach dem bestandenen Nationalen A Lizenz Lehrgang bei Race Event hat es zu der Vizemeisterschaft im ADAC Dacia Logan Cup gereicht.
    Diese ist eine Einsteiger und Nachwuchs Rennserie aber ganau das richtig für den Anfang, im nächsten Jahr geht es nicht nur im ADAC Dacia Logan Cup weiter sondern auch bei der RCN.
    Also auf diesem Weg noch mal ein großen Dank für den Mega Lehrgang, ohne diesen wären die Erfolge sicher nicht machbar gewesen!!!


    https://youtu.be/VX9zxD4c3ck <--- Hier die letzte Runde der Saison, von einen unseren Fahrern!
    Geändert von Grip Motorsport (25.11.2015 um 14:58 Uhr)

  2. #2
    Race Club Gründer Avatar von Andy
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    WAS FÜR EINE GEILE REKLAME

    VIELEN DANK

    Grüße Andy

  3. #3
    Race Club Gründer Avatar von Andy
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    Hallo,
    Erst mal Herzlichen Glückwunsch !
    Als Einsteiger gleich die Meisterschaft zu gewinnen ist schon extrem gut !

    Nur eins kann ich mir nicht verkneifen euer oder dein Fahrer Florian hat zwas eine
    gute Lenkradhaltung die Hände sind auf den Geraden dort wio sie hingehören
    NUR in den Kurven sind die Hände mit dem Lenkrad eingeschlagen, wenn jetzt
    das Auto wegbricht sind gegenmaßnahmen aus dieser Haltung fast nicht möglich !
    Schaut eich einfach mal Beiträge von alten 935 oder 911 er an. Die Kisten haben in
    den Ecken und gerade wenn es nass ist ein Eigenleben das wenn die Hände nicht auf
    9 uhr 15 uhr sind sind Gegenmaßnahmen die ständig erfolgen sehr schwierig !
    Ansonsten alles richtig gemacht KLASSE

    Grüße Andy

  4. #4
    Administrator Avatar von Jörg Technik
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    Zitat Zitat von Andy Beitrag anzeigen

    Schaut eich einfach mal Beiträge von alten 935 oder 911 er an. Die Kisten haben in
    den Ecken und gerade wenn es nass ist ein Eigenleben das wenn die Hände nicht auf
    9 uhr 15 uhr sind sind Gegenmaßnahmen die ständig erfolgen sehr schwierig !

    Das kann ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen, Andy!

    Ich habe damals in den 80er Jahren (oder frühen 90ern) mal den 911 Carrera bewusst gegen den (von mir bevorzugten) Supra II Bi-Turbo getestet und mehrfach in den Grenzbereich gebracht, da schon damals die Porsche als "Heckschleudern" bekannt waren. Auch sah ich selber Unfälle mit 911ern bei relativ niedriger Geschwindigkeit auf Nässe, während ich selbst mit meinem Ascona B auf (allerdings sehr guten) Breitreifen damals unter selben Bedingungen noch deutlich schneller Kurven nehmen konnte!

    Dabei stellte ich fest, wie schnell in der Tat ein alter 911er zum heftigen Ausbrechen neigte und gerade einige Eigenarten dieses Fahrzeugs (zum Beispiel musste man gelernt haben, RICHTIG das Gas wegzunehmen und nicht im falschen Moment - was die Ausbrechtendenz des 911ers nur noch verstärkt!) sollten dem jeweiligen Fahrer sehr gut bekannt sein.

    Jedenfalls war das absolut kein "Anfänger-Spielzeug", unerfahrene Fahrer in Sachen Sportwagen sollten unbedingt die Finger davon lassen! Bei gleichen Bedingungen reagierte z.B. der Supra erheblich gutmütiger und lässt sich selbst nach (absichtlichen) Steuerfehlern und zu schnell gefahrenen Kurven wieder absolut spielend leicht "einfangen" - was ihn für Anfänger sicher deutlich angenehmer - und vor allem sicherer - machte.

    Ich sags ganz ehrlich: Ohne vorher die ausreichend intensive Motorsport-Erfahrung durch meine Rallye-Fahrerei gehabt zu haben, hätte ich den 911er niemals mehrfach so gepeitscht und absichtlich heraus gefordert!
    Ich wollte bewusst seine Eigenschaften testen und selber "erfahren", ob an den ganzen Gerüchten und Kritiken rund um Porsche wirklich etwas dran ist. Und worin genau der Unterschied zum Supra liegt (abgesehen davon, dass dieser den Porsche locker stehen ließ! Aber das war zu der Zeit bereits bekannt und deshalb liebte ich ihn auch).

    Ja, der 911er neigte wirklich extrem zum Ausbrechen und der natürliche Reflex, in zu schnell gefahrenen Kurven dann plötzlich vom Gas zu gehen oder gar zu bremsen... wurde von ihm brachial bestraft!
    Im Gegenteil musste man für ein sicheres Fahren bei ihm sogar in derartigen Fällen noch etwas mehr Gas geben (oder zumindest die Drehzahl halten), um dann noch sauber aus der Kurve zu kommen ohne schlagartiges Übersteuern durch extreme Heckdrift bei Lastwechsel.

    Die Lastwechsel-Reaktionen bei dem Fahrzeug waren nicht zu unterschätzen. Das war ein ganz typischer Anfänger-Fehler zu der Zeit auf den 911ern, nämlich bei "Schock" schlagartig vom Gas zu steigen oder gar zu bremsen..
    Wie das bei den späteren/heutigen Serien ist, weiß ich allerdings nicht. Habe länger keinen mehr gefahren.

    Davon ab ist natürlich die richtige Handhaltung (sowie vor allem die Sitzposition!) am Lenkrad eh das A und O beim Fahren, nicht nur bei Porsche.
    Das kann man nicht oft genug betonen und wird Anfängern im Motorsport als Allererstes beigebracht, da die meisten "Standard-Autofahrer" tatsächlich völlig falsch sitzen.
    Das erlebe ich immer wieder, bis hin zur halben Liege-Position! Das würde ich als erstes abtrainieren, so kann man nicht (sicher) fahren...

    Ok, beim "Cruisen" im Stadtverkehr mit 55-60 km/h habe ich auch meist nur 3 Finger und eben 1 Hand am Lenkrad, zugegeben. Die andere liegt oft locker auf dem Schaltknüppel oder dem Oberschenkel.
    Aber immer unter der Bereitschaft, im Notfall sofort voll zuzupacken.
    Dabei ist es auch noch akzeptabel, aber nicht bei hohen Geschwindigkeiten und kurvenreichen Strecken!
    Auch ein Rennprofi fährt mit "Viertel vor 3 Stellung" (Fahrschulen haben früher oft "10 vor 2 gelehrt, das ist aber verkehrt!) und dazu sollte sich auch niemand zu schade oder zu stolz sein im Sport.

    BTW: Herzlichen Glückwunsch an Grip zu dem tollen Erfolg!
    Gruß,
    Jörg

  5. #5
    Race Club Gründer Avatar von Andy
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    Hallo Jörg
    der Platz des Fahrers ist ein Arbeitsplatz !
    In einem echten Rennwagen oder auch Hobbyrennwagen sollte alles perfekt eingestellt sein.
    Selbst bei 100% richtig eingestellt Sitzen Pedalen und Lenkrad wird es irgendwann mal sehr anstrengend !
    Aber umso weniger anstregend es ist desto freier ist der Kopf !
    Aber zurück zur richtigen Lenkradhaltung oder noch weiter vor zum richtigen Lenkrad, es gibt diese kleinen
    pseudosportlichen Lenkräder mit 32 oder 33 cm Durchmesser an diesem Lenkraf präzise zu arbeiten ist
    ungleich viel anstrengender als bei einen 38 oder 39cm großen. Selbst die DTM ist noch vor ein paar Jahren
    mit 40cm Lenkrädern gefahren und das sind nun wirklich Profis.
    Der Sitz solte unabhängig so stehen in fast aufrechter Position das der Abstand zu den Pedalen genau passt,
    wenn das steht kommt das Lenkrad, die wenigsten Lenkräder kommen nah genug zum Fahrer.
    Ich habe mir deshalb eine Lenkradnabenverlängerung gedreht die mir das Lenkrad 14cm zu mir gebracht hat.
    Auch die Padalerie fand ich immer unpassend, wer schon mal im Formelsport unterwegs war kennt einstellbare
    Pedale. Was mich immer gestört hat war der weite Weg von Vollgas d.h. Fuß unten zum Bremsen den Fuß
    soweit anzuheben. Also hatte ich bei meinem RUF CSR beide Pedale ausgebaut das Gaspedal verlängert und das Bremspedal
    verkürzt, so brauchte man den Fuß nur rüberzusetzen .... wer schon einmal ein 24h Rennen (fast) zu zweit gefahren
    (heute nicht mehr zulässig) der weiß alle diese Sachen in der Summe zu schätzen, weil wenn es dem Ende zugeht
    kuppelt man kaum noch beim hochschalten, trotzdem zittern die Beine am Ende wie eine Nähmaschine und Muskelkater
    hat man 10 Tage lang ....trotz vorbereitung und trainieren !

  6. #6
    Race Club Gründer Avatar von Andy
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    Die älteren 911 er
    man sagte wer diese Autos im Grenzbereich bewegen kann, der kann alles fahren !
    Noch viel schwieriger waren die 935 ...620 PS Monoturbo im Regen und wenn es ganz doof läuft auf der
    Nordschleife mit Sliks bei einsetzendem Regen .... ich finde es gibt nichts geileres (sorry)
    Ich bin sehr gerne dieses oder 911RS oder meinen RUF CSR im Regen gefahren, denn im Regen kommt es
    auf präzision an, keine schnellen Lenkbewegungen gefühlvolles Bremsen und ein solches Beschleunigen.
    Bei diesen Autos ohne Helferlein war Popometer gefragt. Mit den Monoturbo auch ein gekröpftes Gaspedal
    um die Drehzahl zu halten während dem verzögern. Mache Kurfen fährt man fast ohne zu lenken im Regen
    und die Sinne müssen geschärft sein, ein Bruchteil einer Sekunde mit dem Gegenlenken verpennt und man
    wird zum Beifahrer.
    Was aber ganz enorme Fortschritte gemacht hat sind Regenreifen, es ist jeenseits von gut und böse welche Geschwindigkeiten heute
    da gefahren werden können !
    Grüße Andy

  7. #7
    Administrator Avatar von Jörg Technik
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    Hallo Andy,
    Zitat Zitat von Andy Beitrag anzeigen
    Hallo Jörg
    der Platz des Fahrers ist ein Arbeitsplatz !
    In einem echten Rennwagen oder auch Hobbyrennwagen sollte alles perfekt eingestellt sein.
    genau mein Reden! Ich gehe sogar noch weiter und sage, das sollte sogar in JEDEM Auto so sein, also auch im öffentlichen Straßenverkehr sollte die Sitzposition stimmen!

    Noch wichtiger ist es zwar im Flugzeug, dort gibt es sogar bestimmte "Tricks", wie man den Abstand und die Stellung optimal kontrollieren kann, aber auch beim Auto halte ich das für sehr wichtig und die Beine sollten nur leicht angewinkelt (aber niemals ganz ausgestreckt!!) sein.
    Alles andere ermüdet auch zu schnell, abgesehen von der mangelnden Sicherheit.

    Diese "Minilenkräder" erachte ich auch nur als Spielerei, der Kraftaufwand allein ist schon viel zu groß.
    Das ist was für Jugendliche, die auf Extreme-Tuning ihres Golfs oder Astras stehen, aber nichts für den Motorsport...
    Das kleinste meiner Sportlenkräder hatte 38cm (Firma RAID) und das ist mehr als klein genug.


    Was die Pedale angeht: Deshalb lernt man als Rallye-Fahrer sehr früh, mit 2 Füßen DREI Pedale sehr schnell im Wechsel zu bedienen!
    Die "klassische Aufteilung" -> linker FUß bedient die Kupplung, rechter Fuß bedient Gas und Bremse gibt es im Rallye-Sport nicht.
    Da liegt ein Fuß auch mal gleichzeitig über 2 Pedalen, aber das muss man können und trainieren, sonst geht`s schief!
    Die Wechsel der Pedale gehen dann extrem schnell vonstatten und man sieht dabei aus wie ein Pfeifenorgel-Spieler auf den Bass-Pedalen.
    Hat mit "normalem" Autofahren nicht mehr allzu viel zu tun.

    Ebenso wird dabei nicht mit dem Lenkrad "gelenkt", sondern man steuert ein Auto im Grenzbereich und in stärkeren Kurven eher mit dem Gas und teils den (Hinterrad-)Bremsen, das Lenkrad unterstützt nur die Tendenz und fängt ggf. wieder ein.
    Dieses starke Lenken der "Normal-Autofahrer" auf reinem Asphalt wird Dir dabei als erstes abtrainiert!

    Wobei man sagen muss, dass ja auch "Otto-Normal-Autofahrer" fast ausschließlich auf Asphalt fährt und dabei ist dieses Verhalten OK.
    Als Rallye-Fahrer aber musst Du (als einzige Sportart) in der Lage sein, auch auf ALLEN Untergründen fahren zu können und sich schnell auf wechselnde Beläge einstellen zu können.
    Also auch auf Sand, Schotter, Matsch/Schlamm und ggf. Schnee, Glatteis (Schweden-Rallye) usw.

    Das fordert je nach Fahrzeug schon ganz schön heraus und ist auch "echte Arbeit". Das kann man nicht anders sagen - ohne Körpertraining läuft da nichts.... (ok, das gilt wieder für den gesamten Motorsport, auch Kart-Fahren usw.)


    Zitat Zitat von Andy Beitrag anzeigen
    Die älteren 911 er
    man sagte wer diese Autos im Grenzbereich bewegen kann, der kann alles fahren !
    Noch viel schwieriger waren die 935 ...620 PS Monoturbo im Regen
    Den 935 habe ich persönlich nie gefahren, dazu kann ich leider nichts sagen.
    Beim 911er... ja, das kann ich nach wie vor bestätigen. Und ja, diesen Spruch gab es damals ("wer den im Grenzbereich bewegen kann...").

    Machte auf geschlossenen Strecken/Gelände enorm Spaß, aber für den "normalen Straßenverkehr" halte ich ihn nach wie vor für untauglich bzw. eine extreme "Heckschleuder".
    Jedenfalls ist das kein Auto "für jedermann". Damit kann sich ein ungeübter Autofahrer viel zu schnell um den nächsten Baum oder Laternenpfahl wickeln...
    Zumindest wenn er nicht äußerst vorsichtig mit dem Gaspedal umgeht und "gemächlich" fährt. Aber dazu braucht man dann wiederum auch nicht solch ein Auto...

    Meines Erachtens sollte ein solches Auto überhaupt nicht ohne spezielles Fahrtraining (z.B. durch einen Werksfahrer des Herstellers), welches auf die Eigenarten hinweist und etwas Grundsicherheit verschafft, verkauft werden dürfen. Aber das ist rechtlich ja nicht so ohne Weiteres realisierbar.
    Gruß,
    Jörg

  8. #8
    Race Club Gründer Avatar von Andy
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    Tya Jörg wenn man ehrlich ist eigentlich doch Schrott
    wer will schon ständig muffe beim fahren haben !
    Ich war mal sehr früh morgens unterwegs Reifen kalt an einer roten
    Ampel auf einer Landstrasse ... wie immer eilig .... etwas beherzt angefahren
    und schwups stand ich 180° auf meiner Spur und schaute meinen Hintermann
    Front zu Front an... und wäre am liebsten versunken !
    Danach war ich dann wach !
    Rallye fahren ist schon eine Sache für sich und mit der Rundstrecke nicht zu vergleichen.
    Spitzen Rallyefahrer sind selten schnelle Rundstreckenfahrer und umgekehrt !
    Ich fand immer geil und eine freude Walter Röhrl bei der Rallye Monte Carlo zuzuschauen
    die er durch die Menschenmengen im Vollgas quer durchgefahren ist ....
    Eigentlich eine gute Idee Weihnachten die VHS Kasetten wieder abzuspielen !

  9. #9
    Administrator Avatar von Jörg Technik
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    *Lach* ... ja, das kann ich mir redlich vorstellen. Danach ist man wirklich wach.
    Aber genau so schnell geht das mit der Karre auch.

    Beim gezielten Provozieren dieser "Wende" liebe ich diese Eigenschaft ja, aber im Straßenverkehr braucht man das ungeplant nun wirklich nicht. Gut, dass dabei nix passiert ist und Dein Hintermann (öhm.. jetzt "Vordermann" *grins*) noch genug Abstand hatte und offenbar rechtzeitig reagiert hat.
    Kann auch schnell mal anders ausgehen...

    Zitat Zitat von Andy

    Rallye fahren ist schon eine Sache für sich und mit der Rundstrecke nicht zu vergleichen.
    Spitzen Rallyefahrer sind selten schnelle Rundstreckenfahrer und umgekehrt !
    Absolut, auch das kann ich nur bestätigen!
    Sowohl die (Fahr-)Techniken als auch die Anforderungen dabei sind ja völlig unterschiedlich und was bei dem einen Sport total unerwünscht ist, ist beim anderen dringend erforderlich bzw. gängige Praxis und umgekehrt.
    Die gesamte Fahrweise ist eine völlig andere, ebenso die Anforderungen an Fahrzeug, Motor, Getriebe usw.

    Bei den unterschiedlichen Rallye-Prüfungen zählt auch allem voran erst mal eines: Ankommen! Alles andere wie "Zeiten" kommt erst danach. Ein Abflug geht eigentlich nirgendwo schneller als in der Rallye-Fahrerei, wo es doch meistens recht eng ist, aber trotzdem mit (teils sehr) hohen Geschwindigkeiten gefahren wird.

    Einen TICK zu schnell die Kurve angefahren oder nur etwas zu sehr übersteuert oder im denkbar falschen Moment gebremst.... schon machst Du schneller den Abflug, als Du überhaupt gucken kannst.

    Das ist manchmal echt irre, WIE schräg man durch Kurven driften kann. Von der "normalen" Perspektive des Straßen-Autofahrers muss man da unbedingt ganz schnell weg kommen.
    Wenn man eine Kurve so sieht wie dort, knallt man schneller gegen den Baum oder sonstwas als man "Piep" sagen kann.

    Oder wie "good old Walter" einst mal so treffend sagte: "Wenn du den Baum siehst, in den du rein fährst, hast untersteuert. Wenn ihn dagegen nur hörst, hast übersteuert".
    Genau so ist!
    Und ein guter Fahrer hat die Fliegen eh auf der Seitenscheibe, niemals auf der Frontscheibe!

    Zitat Zitat von Andy
    Ich fand immer geil und eine freude Walter Röhrl bei der Rallye Monte Carlo zuzuschauen
    die er durch die Menschenmengen im Vollgas quer durchgefahren ist ....
    An Mister Walter Röhrl kommen wir eh alle niemals heran... zumindest nicht mehr in diesem Leben!
    Das war ein echtes Ausnahme-Talent und man kann nur ganz tief den Hut vor ihm ziehen.
    Gruß,
    Jörg

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