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Administrator
Ja, das stimmt leider. Du siehst es auch schon daran, dass die beiden ehemaligen Berufe des KFZ-Mechanikers und KFZ-Elektrikers heute zum "Mechatroniker" zusammen gefasst wurden. Von jeem etwas, aber nicht mehr die vernünftig-fundierte Ausbildung der damaligen Berufe.
Heute muss man eher Steuergeräte und Fehlerspeicher, Board-Computer usw. beherrschen, während damals (wie in der Radio-Fernseh-Technik auch) noch mehr "Handwerk" gefragt war.
Es wird selbst in Autos heute alles elektrifiziert wie in einem Flugzeug, das ist teils schon völlig krank.
Selbst der kleinste Furz muss sich ja schon elektrisch bewegen, Außenspiegel werden im Rückwärtsgang zum Bordstein hin abgesenkt und danach sofort wieder zurück..... bei mehrmaligem Rangieren sicher sehr "sinnvoll", auch für die der Servos des Spiegels. Dass dabei die Autos Dank immer mehr E-Motoren immer anfälliger und auch schwerer werden und sich die Spritspar-Techniken heutiger Motoren da ganz schnell durch das Mehrgewicht wieder relativieren, wird dabei gerne von den Entwicklern übersehen... oder zumindest verschwiegen.
Der Kunde soll ja das "Wunderwerk" trotzdem kaufen, die Autohalden unverkaufter Neufahrzeuge sind schließlich schon mehr als voll genug...
Ich sehe es z.B. am BMW meins Bruders: Alle Nasenlang was kaputt, alles schweineteuer und ohne Bekannten mit eigener Werkstatt plus EIgenarbeit wäre vieles gar nicht möglich! BMW ist da regelmäßig überfordert, zuckt nur mit den Achseln und meint "das ist dann halt so, da kann man nix machen!"...
Mal ist der Luftmengenmesser kaputt, mal eine Abgassonde.... dann spinnt das ´Steuergerät wieder rum und lässt nur noch die Leistung eines alten VW Käfers zu (auch weil es falsche Werte von den Sensoren bekommt), dann ist zur Abwechslung mal wieder ein oder Dom-Lager kaputt, dann wieder der Endtopf und und und....
Er kommt aus dem Reparieren überhaupt nicht raus und die BMW-"Fach"werkstätten sind da keine große Hilfe.
Lange Wartezeiten, Inkompetenz, teils sogar sehr frech!
Nee, also das wäre eines der letzten Autos, das ich kaufen würde!
Aber was Werkstätten betrifft, sieht es ja heute leider bei den meisten Herstellern nicht mehr viel anders aus. Auch die Anderen können da teils eine gewisse Arroganz an den Tag legen, sicher auch mal um einfach Unkenntnis zu kaschieren.
Dann wird behauptet, man bräuchte dazu ein spezielles Messgerät oder eine bestimmte Software... während selbst jeder ADAC-Mann heute schon eine "Universal Software" auf seinem Notebook im Kofferraum für alle gängigen Hersteller mitführt!
Also bitte, da muss doch erstrecht eine Spezialwerkstatt des Herstellers darüber verfügen!
Die ADAC-Schrauber schaffen es komischerweise selbst auf der Straße, während die (ehemaligen) Fachwerkstätten angeblich noch andere Software dazu brauchen oder schlicht mit den Kenntnissen überfordert sind.
Das kann doch echt nicht angehen.
Das Problem ist mit Sicherheit auch die Aufhebung der "Markenbindung"... heute darf ja jeder fast alles an Marken vertreiben und auch reparieren. Dass da nicht mehr immer "Fachkenntnisse" durch Hersteller-Schulung vorhanden sind, ist da nur zu verständlich.
Man, in einem Flugzeug kann ich System temporär bei Fehlfunktion deaktivieren und umgehen und trotzdem sicher weiter fliegen. Zur Not völlig manuell und auf Sicht.
Bei einem simplen Auto aber muss man sich dem beugen, was ein defekter "Bordcomputer" (oder Sensoren) für richtig halten und "befehlen".
Da gab es nagelneue Audi-Fahrzeuge (Diesel), die nach wenigen Kilometern (Stadtverkehr) ins Notprogramm liefen und maximal 30 km/h zuließen, weil regelmäßig ein Rußpartikelsensor in der Abgasanlage zusitzt durch "zu viel Stadtverkehr".
Aussage des Herstellers (kein Scherz!): "Das ist bauartbedingt und da können wir nix machen, Sie müssen immer mal mindestens 1x pro Woche mindestens 100 Kilometer Autobahn fahren, um diesen Filter/Sensor freizubrennen!"
Diese Fälle gingen damals groß durch die Medien.
Kann doch echt nur ein Scherz sein! Ich hätte denen die Karre wieder da hingestellt und mir ein vernünftiges Auto gekauft.
Laut Audi ließ sich das bei einem über 40.000,- EUro Auto!!! nicht anders regeln, nur Stadtverkehr und etwas Landstraße ginge halt nicht.
Eine Karre für 40.000,- Euronen ist nicht in der Lage, nach 1 Woche als Neuwagen wenigstens auf Stadtverkehr-Geschwindigkeit zu kommen, weil regelmäßig die Filter zusitzen. Das kann doch echt nur ein schlechter Gag sein.
Einer der betroffenen Halter meinte, er sei nun mal kein Außendienstmitarbeiter und würde keine 5.000 Autobahnkilometer im Monat fahren. Trotzdem würde er für das Geld ein funktionierendes Auto erwarten und das sehe ich genau so.
Es kann doch auch nicht angehen, dass alle Welt von Energieknappheit und Sparen redet und man immer sparsamere Motoren entwickelt, während der Halter eines Mittelklassewagens vom Hersteller regelrecht gezwungen wird, mehrere Hundert völlig unnötige Kilometer zu fahren, nur um die Sch...-Karre am Laufen zu halten!
Ansonsten könne er spätestens alle 2 Monate für teures Geld die Filter samt Sensorik austauschen lassen.
Früher wäre das ein Fall für "Wie bitte?" oder die Bild-Zeitung gewesen...
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