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Thema: freies Fahren am 25.Sept. 2014 auf der Grand Prix Strecke des Nürburgring

  1. #181
    Race Club Gründer Avatar von Andy
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    Hallo Dr.Didi
    ich könnte mich totärgern das ich dieses Auto damals für 48.000DM verkauft habe um
    mit dann einen RS zu holen (von dem ich so entteuscht war das ich ihn nach 5 Monaten
    weiterverkauft habe m mir dann mit einen Freund zusammen ein 993 GT2 zu holen.

    Im Regen war der RUF fast nicht fahrbar, geradeaus und im trocknen konnte man damit
    an einen 935 heranfahren, obwohl gut 200 PS darauf gefehlt haben.
    Der Ruf war so zimlich das schwierigste Auto das ich im Rennen gefahren bin, selbst die
    Turbos mit Zwischengas und gekröpftem Gaspedal waren neutaler .... schön wars !

    Grüße Andy


    PS ich muß wenn ich mal Zeit habe die alten Papierbilder ab fotografieren !

  2. #182
    Erfahrener Benutzer Avatar von schmunzel
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    Zitat Zitat von Dietmar Scholz Beitrag anzeigen
    @Andy:
    Dein Ruf muß die Krönung gewesen sein ! Mein Alter hat ohne Sprit ca. 850 kg, aber leider nur weniger als die Hälfte Leistung. Dazu der kurze Radstand und das antike Fahrwerk. Auf der Landstraße ein Genuß, auf der NoS wird es teilweise schon etwas zäher (ca. 9:00 BTG), auf der GP-Strecke noch zäher.

    Didi
    also ein bissel weniger als 9.00 BTG muss mit dem koffer schon drin gewesen sein???

  3. #183
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    Zitat Zitat von schmunzel Beitrag anzeigen
    also ein bissel weniger als 9.00 BTG muss mit dem koffer schon drin gewesen sein???
    Naja, erstens mal ist das immer so eine Sache mit einer sauberen Runde wenn Du mit Altmetall fährst. Und zweitens ist das für mich als "Gelegenheitsrennstreckenbesucher" mit nur wenigen hundert Runden auf der NoS schon eine Hausnummer. Das Ding ist jetzt 47 Jahre alt, da hat sich inzwischen schon einiges in Sachen Fahrwerk und Bremsen getan
    Geändert von Dietmar Scholz (08.11.2014 um 16:10 Uhr)

  4. #184
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    Zitat Zitat von Andy Beitrag anzeigen
    Hallo Dr.Didi
    ich könnte mich totärgern das ich dieses Auto damals für 48.000DM verkauft habe um
    mit dann einen RS zu holen (von dem ich so entteuscht war das ich ihn nach 5 Monaten
    weiterverkauft habe m mir dann mit einen Freund zusammen ein 993 GT2 zu holen.

    Im Regen war der RUF fast nicht fahrbar, geradeaus und im trocknen konnte man damit
    an einen 935 heranfahren, obwohl gut 200 PS darauf gefehlt haben.
    Der Ruf war so zimlich das schwierigste Auto das ich im Rennen gefahren bin, selbst die
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    Grüße Andy


    PS ich muß wenn ich mal Zeit habe die alten Papierbilder ab fotografieren !
    Dass das Auto im Regen schwer zu fahren war kann ich mir sehr gut vorstellen. Aber gerade das ist es ja eigentlich was es so interessant macht. Und dann 400 PS bei 900 kg mit Fahrer im Trockenen wäre genau mein Ding Mein Alter ist auf der Landstrasse auch sehr agil und toll zu fahren. Aber bei Geschwindigkeiten jenseits der 150 merkt man sehr die fehlende Downforce. Meiner hat auf jedem Vorderrad ca. 150 kg Gewicht. Wenn dann durch den Auftrieb noch mal je 50 kg wegfallen wird er im wahrsten Sinne des Wortes leicht auf der Vorderachse. War das bei Deinem Ruf ähnlich ?

  5. #185
    Race Club Gründer Avatar von Andy
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    Hallo,
    Das mit dem Gewicht auf der Vorderachse ist bei einem 911 so eine
    Sache mit vollem (damals 80 liter) (keine Porsche sondern FIA Tank)
    Tank hatte man beim Einlenken eine saubere Rückmeldung war der Tank
    fast leer mußte man ständig korregieren. Mit Sliks und fast 4° Sturz an der VA
    gind das sofern es trocken war. Damals gab es so etwas wie BTG Zeiten noch nicht
    das Kürzel ist erst entstanden als die Einfahrt zur NOS dort hingekommen ist
    wo sie heute ist. Früher ist man direkt an der NOS Tribüne hoch gefahren, dort
    stand ein älterer Herr mit einer Kasse vor dem Bach ähnlich wie früher die
    Strassenbahnschafner. Und es gab auch nur 3 Varianten den Nürburgring zu fahren.
    Entweder nur NOS oder Kurzanbindung oder das 24h Stück über die volle Strecke.
    Zeiten zu nehmen war damals unüblich es sei den jemand hatte einen Trippmaster,
    aber wer der Rundstrecke fährt hatte damals so etwas. Handys waren damals noch
    7 kg schwer und Stopuhren hatten noch Zeiger.... Gott was das eine tolle Zeit !

    Grüße Andy

  6. #186
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    Ja, der Tankinhalt ist bei so leichten Autos mit dem Tank auf der Vorderachse ein ganz spannendes Thema. Abhängig vom Inhalt verändert mein Alter völlig seinen Charakter. Liegt er mit vollen Tanks noch relativ satt wird er mit leeren richtig nervös. Auch die Bremsbalance ändert sich. Oder zumindest sollte sie das. Denn mit leeren Tanks muß ich extrem darauf aufpassen dass die Vorderräder nicht blockieren. Noch dazu wenn ich mit meiner kleinen Bremse versuche so spät wie möglich zu bremsen. Denn wenn ich gleichzeitig zum Bremsen auch noch lenken möchte steht das kurveninnere Vorderrad sehr schnell. Mal ganz davon abgesehen dass es in engen Kurven auch noch dazu neigt ein klein wenig abzuheben. Wenn dann am Ende von Start und Ziel auf der Nürburgring-GP-Strecke jemand mit einem modernen Auto an mir vorbei zieht und in der Anbremszone vor mich setzt wird es schnell unübersichtilich. Denn manch Fahrer eines modernen Autos kann sich garnicht vorstellen womit wir Altmetall-Treiber bei so einfachen Dingen wie Bremsen kämpfen: Wieviel Benzin ist im Tank und wieviel Anpressdruck habe ich dadurch auf der Vorderachse ? (Wie bremse ich überhaupt um durch die Trägheit möglichst viel Gewicht auf die Vorderräder zu verlagern?). Wie viel früher muß ich sowieso schon bauartbedingt bremsen ? Wie viel Luft ist in den Reifen und wie sehr beeinflusst die Eigendämpfung des Reifens das Springen der Räder auf den Bodenwellen ? Wann kann ich es bringen einzulenken ohne zu starkes Untersteuern zu haben ? Wie sehr drängt es mich nach außen weil das kurveninnere Rad den Kontakt zum Boden verliert ? Und wie ändert sich das Ganze mit zunehmend leeren Tanks. Überhaupt, wie ändert sich die gesamte Balance des Autos mit abnehmendem Tankinhalt ? Wo bin ich da im Moment ? Was die ersten Runden geht funktioniert später nicht mehr und umgekehrt.

    Das ist alles nicht schnell, und sorry für alle denen ich mit dem alten Auto im Wege stehe.

    Aber es macht höllisch Spaß ! Ehrlich, ich bin bestimmt der Langsamste von uns allen bei den Trackdays. Aber ich kann mir nicht vorstellen dass es jemanden gibt der mehr Spaß hat als ich

    Und dann das Ganze noch mit 400 PS ! Das wäre super. Aber es würde mich vermutlich auch vollkommen überfordern...

    Sorry Freunde, ich werde bei dem Thema immer ein wenig euphorisch. Verzeiht bitte ! Aber das oben genannte ist genau der Grund wieso ich ein so altes Auto fahre.

    Gruß Didi
    Geändert von Dietmar Scholz (09.11.2014 um 12:29 Uhr)

  7. #187
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    Hallo Didi, ganz klasse geschrieben da fühlt man sich direkt um Jahre zurückversetzt.
    Mein streben nach guten Zeiten hat mich/uns halt nie bei den "älteren" Modellen
    gelassen, dass waren eher die immer höher gestiegenen Kosten.
    Alles was nach dem RUF gekommen ist war dann"leicht" zu fahren, ein 260PS 964RS
    hat dann auch sehr schnell seine Fastination verloren, also ging es Richtung Turbo
    nur da angekommen war "Motorsport" fast gar nicht mehr zu finanzieren.

    Wenn ich mir heutige Porsche anschaue (um eine Vergleichbarkeit zu gewährleisten)
    bin ich immer wieder von den Socken, wie leicht man richtig schnell sein kann.
    Mein alter guter Freund Helge Hain, seinerseits Neuwagenverkäufer im PZ Hofheim
    gibt mir hier und da mal ein neues Model zum fahren. Also denke ich an den 1.Trackday
    in 2014 auf der GP Strecke, dort war unter anderem ein ganz normaler Carrera S mit am
    Start, jetzt mitt seinen 400 PS und dem doch hohen Gewicht bestimmt kein Supersportler
    (dachte ich) ich bin jetzt auch kein Freund Knöpfchen zu suchen um den Motor oder das
    Fahrwerk auf die Rennstrecke ein zu stellen, also rein in das Auto angeschnallt und los.
    Die Kiste hat ein Feuerwek abgebrannt mit Zwischengas und IMMER den optimalen Gang
    egal ob beim abbremsen oder aus den Ecken herauszubeschleunigen, ich war sowas von
    angenehm überrascht. Das mit dem Gängen vorwählen macht ein Vollprofi nicht besser !

    Sagen wir es mal so wir so zwischen Bj 1960 und 1970 haben das schöne Privileg noch gehabt
    richtig ursprüngliche Rennautos bewegen zu dürfen und jetzt aber auch mit neueren Autos
    unterwegs zu sein. So jemand wie ich der schon soo viele Runden auf der Rennstrecke gefahren ist
    greift dann auch gerne mal auf ein Model zurück wo der Fahrer richtig viel abgenommen gekommt.

    Oder anderst ausgedrückt, wenn alle mit solch Modernen Sportwagen unterwegs sind zählt nur noch
    welcher Fahrer mit der größt möglichen Präzision unterwegs ist ....

    Grüße Andy

  8. #188
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    Zitat Zitat von Dietmar Scholz Beitrag anzeigen
    Naja, erstens mal ist das immer so eine Sache mit einer sauberen Runde wenn Du mit Altmetall fährst. Und zweitens ist das für mich als "Gelegenheitsrennstreckenbesucher" mit nur wenigen hundert Runden auf der NoS schon eine Hausnummer. Das Ding ist jetzt 47 Jahre alt, da hat sich inzwischen schon einiges in Sachen Fahrwerk und Bremsen getan
    sorry, ich nehm alles zurück.. ich dachte die 9min bezogen sich auf den ruf. habs nicht genau gelesen das du eher nen normalen 911er hattest.. ja dafür sind die 9min sehr gut *lob*

  9. #189
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    Hab bei Räder MOtorsport einstellen und wiegen lassen.
    In den Papieren steht 1570 kg drin, wobei das Werte sind, die sich auf relativ wenig Ausstattung beziehen.
    Daher denke ich, dass ich auf jeden Fall 200 kg draußen habe.
    Ist halt echt schwer der Eimer.

  10. #190
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    Das ist wirklich kein Leichtgewicht. Rund 150 kg Unterschied zum Z3 M. Bei meinem sind jetzt um die 50 kg draußen. Leichte Batterie, leichtere Sitze und einige Verkleidungen im Kofferraum entfernt. Also von der Gewichtsverteilung nicht ganz günstig. Eine Carbonhaube würde viel bringen, ist mir aber zu heftig, was Passgenauigkeit, Crashverhalten, Legalität und Preis angeht.
    Grüße Viktor

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