Hallo,
bei allerschönstem Eifelwetter präsentierte sich der Nürburgring von seiner allerbesten Seite !
Start hier in Bad Homburg um 7 Uhr nach nach einen Teffen auf einem Rastplatz waren wir gegen 9 Uhr vor Ort.
Die Strassen um den Ring noch halbwegs leer war sich aber schnell ändern sollte. Nachdem die Tickets und Durchfahrtscheine
für alle geholt waren ging es dann per Shuttle direkt ins Fahrerlager.
Ich bin dann direkt mal in die Boxengasse um zu schauen wer in welcher Box ist (Beim 24h Rennen ist das beschildert)
Beim ablaufen der Boxengasse .... 2/3 aller Teilnehmer Voll-Profis und kaum noch Privatteams. Oder das Mittelfeld Privatteams
die sich (fast) den selben Aufwand leisten können wie die großen.
Zuerst bin ich bei Guido Kevin mit dem Z4 hängengeblieben und habe lange mit Guido gesprochen der sehr nervös war ....
kaum geschlafen hat in der Vornacht .... aber wer kennt nicht das Gefühl wenn man vor dem Start noch 5x pinkeln
gehen muß und nichts mehr kommt .... das Auto pefekt vorgereitet. Nochmal einfach zur Sicherheit alle Radlager alle Dämper und viele Teile
(ich habe es ehrlich gesagt vergessen was Guido alles aufgezählt hat) .... auf den Punkt alle Schwachstellen und die es mal werden könnten ausgeschlossen ! Zwei Boxen weiter Victor Smolski der einen E46 pilotiert hat (zum Glück diesmal nicht in der
grünen Titus Viper wie sich später noch rausstellen sollte) Ich glaube die Viper reist mitlerweile mit einem Satz Reifen an, die letzen Jahre war immer nach max 1h Schluss. Den Vogel hat jedoch der Startfahrer Schall (der eigentlich sehr erfahren ist)
abgeschossen, in dem er 3 Fahrzeugen einfach rein gefahren ist. Es sah so aus als ob die Bremsen defekt waren oder der Fahrer geschlafen hat. Ich war in der Zeit in der Rennleitung und habe mitbekommen, dass dieser Vorfall der DMSB Sportgerichtbarkeit zugeführt wird. Das Team um die Viper hat die rote Karte dafür bekommen und für den Rest des Rennens gesperrt !
Etwas weiter in der Boxengasse unser Freund Heinz Schmersal der diesmal einen SLS eingesetzt hat im Vorjahr den erfolgreichen Audi TTRS. Aber ganz besonderst hat es mich gefreut das ich meinen (fast) Nachbarn Danny Pfeil in der Startaufstellung ganz vorne mit seinem grünen Ferrari getroffen habe mit im Schlepptau viele bekannte Gesichter aus Bad Homburg und Oberusel auch mein alter Freund Volker Buhlmann (Autolackiererei Buhlmann Oberursel)
Auch habe ich Mathias und Harald Weilang getroffen die in diesem Jahr (leider) kein Fahrer oder Sponsor gefunden haben die das 24h Projekt mitgetragen haben, schade !
Mit Uwe Alzen und Christian Menzel habe ich kurz gesprochen wegen Taxifahrten bei unsen Trackdays beide haben mir versprochen, wenn nichts dazwischen kommt, (da sind Sie sowieso weil die VLN nach uns > 20 Uhr die Boxen einräumt) .... beide super gelassen, Vollprofis eben !
Dann der Start .... in der ersten Stunde kein Rennen eher ein gemetzel. (Sorry wenn ich das schreibe bezahlte Profis fahren
wie 10 j Cartfahrer hat denen niemand gesagt das es nach der ersten Stunde weiter 23h weitergeht)
Der führende Mc Laren ist wie ein heißes Messer durch die kalte Butter gefahren, von außen super spektarulär .... tja aber nicht lange ... und dann die unzähligen Abschüsse die zu 99% alle vermeidbar waren.
Leider habe ich einen Foto mit leerem Akku mitgenommen und konnte nur 3 Bilder machen aber Ingo der mit dabei war hat mir versprochen mir frühestens Mo. seine Bilder zu senden !
Geiler Bericht Andy. Habe fast das ganze Rennen verfolgt auf TV und Live-Stream. Immer im Wechsel.
War echt heftig wie die gefahren sind. Andererseits wurde es dem Zuschauer auch nicht langweilig
Hab nur noch mit dem Kopf geschüttelt, bis ich im 5 Uhr morgens auf der Couch eingeratzt bin.
Nunja, 9 Uhr ging es dann weiter bis zum Schluß.
Die Letzte Runde war auch heftig. Der Renault-Fahrer gehört.....
Der Z4 hatte mein Daumen Drücken gehabt. Das sah so gut aus, bis der kleine Einkaufswagen einfach mal auf die Ideallinie fährt.
Bescheuert war auch der MC Laren auf der Döttingerhöhe. Der sollte auch mind. die rote Karte bekommen für so eine Dumme Aktion.
Ich denke einige Fahrer sollten nochmal zu Dir auf den Lehrgang
Hallo Hassan,
von außen ganz besonderst vor einem Bildschirm sieht das immer anderst aus wie von einem Fahrersitz
die meisten Entscheidungen müssen von den Fahrern in Sekundenbruchteilen getroffen werden.
Mein alter und guter Freund Tiemann dem der Ferienpark in Soltau gehörte ist vor vielen Jahren mit einer
Viper gefahren im Team waren Tieman Zackowski und (Klaus) Ludwig. Im Trainig hatte das Einsatzauto
1000 PS im Rennen noch 700 ... Ein paar Tage nach dem 24h Rennen sind wir uns am Nürburgring
über den Weg gelaufen Hans hat mir dann erzählt was für ein Gefühl es ist an einem Porsche vorbeizufahren
mit solch einem Überschuß, ähnlich wie in Le Mans die LMP1 gegen GT Fahrzeuge.
Was ich damit sagen möchte wenn man in 24h an gefühlten 2000 Fahrzeugen vorbeifährt und trifft auch nur 1x die falsche
Entscheidung ist es passiert. Claudia H. hat sicher gekocht als der kleine Einkaufswagen ihr vor den Koffer
gefahren ist ist aber Vollprofi genug es nach 23h und 55min. nicht mit der Brechstange zu versuchen.
Der Fahrer in der grünen Titus Viper (der auch Vollprofi ist) hat sich einfach verschätzt als er die drei Fahrzeuge
von hinten angschoben hat, zu 99% hat er bestimmt gedacht wenn Sie ihn angelogen kommen sehen werden
sie Platz machen, weit gefehlt denn die Jungs waren so mit sich selbst beschäftigt, jetzt geht es vor das DMSB
Sportgericht und das ist auch gut so. Ich finde die Mischung aus tollen Privatfahrern und Teams und (mitlerweile)
den ganzen Werken macht das 24h Rennen aus. Stellt euch vor es passiert mal richtig was mit einem richtig
schnellen Fahrzeug auf dem ein Vollprofi fährt und einen schwachen von einem privat geführtem Team wie schnell
das Reglement in Richtung der Werksteams angepasst wird und die kleinen und privaten herausreglementiert werden.
Der Trend geht leider schon genau in die Richtung. In dem Zusammenhang sieht man ja wie der Wind weht,
in 2013 hat ein Boxencrewmitglied ein Reifen an den Kopf bekommen, in 2014 mußten alle Boxencrewmitglieder
einen Schutzhelm tragen. In der VLN findet der Veranstalter das in der Startaufstellung keine Zuschauer mehr sein sollten
schauen wir mal wann es umgesetzt werden wird.
Der Trend geht leider in die Richtung das die Zuschauer bald das Geschehen nur noch von den Trebühnen
anschauen darf !
Grüße Andy
Hallo,
ich habe mir lange überlegt das was jetzt folgt zu schreiben aber irgedwie
hätte ich sehr große Lust 2015 beim 24h Rennen anzugreifen !
Problem 3 gleichgesinnte Gaskranke !!!!
Das Ziel nach 24h die Klasse (nicht gesamt) zu gewinnen.
Die erste Frage die sich bei sowas stellt die auch mal wahrgenommen wird wäre meines Erachtens ein Auto
mit Alternativem Antrieb !
Egal ob Diesel Elektro Hybrid von mir aus auch der erste Wasserstoffantrieb nur sollte das Auto 24h
Renntempo verkraften.
Das Team: als Vorbild nehme ich meinen guten alten Freund der leider schon tot ist Edgar Dören der
in sehr hohem alter noch (damals) zwei gleichalte Jungs mit ins Boot geholt hat. Heute würde ich nicht mehr
den Ehrgeitz haben die schnellste Rennrunde zu fahren (geht sowieso nicht mehr bei der Konkurenz)
sodern zwar flink aber umso beständiger die 24h zu absolvieren !
Der Aufwand: Als Privatfahrer minimal, ein sehr gut vorbereitetes Auto und ein (von mir aus) geliehenes Wohnmobil
als Teilelager / Ruheplatz und Platz um die Rennanzüge zu trocknen und was alles so anfällt !!!
Voraussetzung: eine gültige intern.C Lizenz und 3 gefahrene Einsätze bei der VLN !
Die VLN wäre toll um das Fahrzeug kennenzulernen, die Taktik auszuarbeiten wie Fahrerwechsel wieviele
Runden man je nach Antrieb fahren kann eben das übliche !
Ob jetzt einer 30 sek langsammer oder schneller fährt fände ich wurscht Hauptsache beständig und save !
Kosten: stelle ich mir minimal vor in 1 Jahr müssen sich einige Sponsoren finden lassen die wir mit ins Boot holen
das einzige was bleiben sollte wäre Startgebühren Reifen Bremsen und ein paar Verschleißteile ....
Was denkt ihr darüber ??? .....
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