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Freitag, 08. März 2013
11 days
Samstag, 09. März 2013
- 09:00 Uhr
Von Jürgen Köster
Supersportwagen drehen erste Runden – Lärmüberwachungsanlage eingemessen.Supersportwagen drehen erste Runden – Lärmüberwachungsanlage eingemessen
Bad Driburg-Pömbsen (WB). Das Beste ist für den Bilster Berg gerade gut genug: Supersportwagen wie der Porsche Carrera GT, Ford GT 40 oder Audi R8 V10 haben auf der Teststrecke ihre Runden gedreht, um für realistische Betriebsbedingungen zu sorgen. Hintergrund war – wie gestern berichtet – das Einmessverfahren für die Lärmüberwachungsanlage.
Zwei Mal jeweils eine Stunde lang steuerten die Piloten die rassigen Rennwagen über die Strecke. »Wir sind froh, dass es heute geklappt hat und alle Beteiligten so kurzfristig kommen konnten«, freute sich Hans-Jürgen von Glasenapp, Geschäftsführer der Bilster Berg Drive Resort GmbH & Co. KG. Schnee und Eis auf der Strecke hätten es in den vergangenen Wochen unmöglich gemacht die Messfahrten zu organisieren. Nun seien die äußeren Bedingungen perfekt gewesen: trockene Strecke, klare Sicht.
Neun emissionsstarke Fahrzeuge wurden für die Messungen auf die Strecke gebracht. Zum Teil fuhren sie mit mehr als 200 Stundenkilometern über den Asphalt. Mindestens vier Boliden mussten den Auflagen entsprechend gleichzeitig unterwegs sein, um relevante Messungen zu machen. »Das ist ja der Sinn der Übung, um extreme Betriebsbedingungen zu simulieren«, sagte Matthias Staiger, Sprecher des Bilster Berg Drive Resort.
Gemessen wurde an sechs Punkten in der Umgebung und an der Strecke selbst sowie an einem Punkt in Merlsheim. »Genau in diese Richtung wehte an diesem Tag der Wind. Ein Messingenieur war an einem Wohnhaus vor Ort und hat dort gemessen. Er hat sich aber auch subjektiv ein Bild machen können. Schließlich ist gerade in ländlichen Regionen die Durchmischung mit Fremdgeräuschen zu beachten«, erklärte Staiger. Daher sei auch die eigene Wahrnehmung des Ingenieurs bei dieser Messung der Immissionen wichtig gewesen.
Die Einmessung wurde von einem unabhängigen Gutachterbüro vorgenommen, einer amtlich anerkannten Messstelle. Dies entspricht einer Auflage der Genehmigung.
Der Kreis Höxter als immisssionsschutzrechtliche Genehmigungsbehörde war ebenfalls vor Ort und hat die im Genehmigungsbescheid geforderte Einmessung begleitet. Auch hat der Kreis Höxter eine Kontrollmessung an dem Messpunkt, einem so genannten Ersatzimmssionsort, durchgeführt, der genau in Windrichtung lag. »Die Einhaltung der genehmigten Lärmimmissionen ist eine wesentliche Voraussetzung für den Betrieb der Strecke«, erklärte die Pressesprecherin des Kreis Höxter, Silja Polzin.
Ein erster Testlauf ist das Einmessverfahren auch für andere Beteiligte gewesen. Vor allem die Streckensicherung war unter realistischen Bedingungen zum ersten Mal im Einsatz. Deren Leiter Frank Igelbrinck zog nach den Fahrten ein zufriedenes Fazit: »Alles hat sehr gut funktioniert. Einige technische Kleinigkeiten wie den Funk haben wir schnell in den Griff bekommen.«
Durchweg zufriedene Gesichter waren bei Fahrern, Messteams, Service- und Sicherheitsmitarbeitern am Ende des Tages auszumachen. Nach ersten Einschätzungen der von der Bilster Berg Drive Resort GmbH beauftragten Messteams vor Ort hätten die Resultate die Prognosen für die Lärmimmissionen bestätigt.
Quelle: http://www.westfalen-blatt.de/
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