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Hallo,
Turbos von Porsche hatte ich so einige vier Stück bis jetzt, Leistungsgesteigert
waren sie alle.
Die einfachste und kostengünstigste art die Leistung zu steigern war die erhöhung des Ladedrucks
bei alten Modellen reich mechanisch, dazu hatte ich in der Vergangenheit unzählige Gespräche
mit Weißach und div Spezialisten geführt, weil ein frühes Ansprechverhalten fast wichtiger ist wie die
Leisung oben heraus. In meinem 964 waren bestimmt 3 verschiedene Fächerkrümmer
der orginale 200 Zeller ist einem 80 Zeller gewichen Veruche mit einem Leerrohr ließen den Ladedruck
erst bei >4000 anstatt wie beim 80 Ziger bei 3200 U/Min. kommen.
Dafür ist der Endschalldämpfer einer Turborohrschleife gewichen.
An der Abgasanlage habe ich ein 1/2J gebastelt bis es so gepasst hat wie es jetzt läuft.
Tatsache ist und bleibt ein Lader braucht einen geringen Gegendruck um früh den Ladedruck
aufzubauen, hat er den Ladedruck wäre es am allerbesten wenn so wenig wie möglich Gegendruck vorhanden
vorhanden ist, dort den richtigen Kompromiß zu finden ist das Kuststück !!!
Auf den Bildern noch ein paar Relikte, auf einem Bild habe ich versucht deine Cup Rohrschleife durch perforieren, dämmen
und einer Hülle zu versehen zu dämmen, was auch gelungen ist, auf dem Bild habe ich so oft geschweißt und aufgetrennt
bis der richtige Dämmstoff gefunden war und die richtige perforierung des als der Versuchsträger ferig und gut war ich mir das Teil
nachgebaut habe einmal gedämmt und zugeschweißt. Die Löcher der perforierung im Dämpferteil sind so bearbeitet das sie der
Strömung kein Wiederstand bieten also nicht einfach Lächer sondern jede Bohrung so bearbeitet das in Fließrichtung
kein Wiederstand ensteht (vorzustellen: Prinzip wie eine Kartoffelreibe )
Ab 997 geht Porsche neue Wege mit einer variablen Turbinenschaufelgeometrie (VTG)
Die variable Turbinengeometrie der beiden wassergekühlten, parallel geschalteten Abgasturbolader hebt den Zielkonflikt normaler Turbolader weitgehend auf: Das einströmende Abgas wird über elektronisch gesteuerte, bewegliche Leitschaufeln so auf das Turbinenrad gelenkt, dass sowohl die Verhältnisse eines „kleinen“ als auch eines „großen“ Turboladers erzielt werden können. Dadurch lassen sich für den jeweiligen Betriebszustand optimale Strömungsverhältnisse erzielen. Die Stellung der Leitschaufeln wird von der Motorelektronik gesteuert.
Durch dieses Prinzip lässt sich bereits bei niedrigen Motordrehzahlen eine hohe Turbinendrehzahl und damit ein hoher Ladedruck erzeugen – für einen besseren Füllungsgrad des Motors, deutlich gesteigerte Leistung und mehr Drehmoment. Die Drehmomentkurve erreicht also deutlich früher ein höheres Niveau – und hält dieses auch.
(Quelle: Porsche / Porsche Technologie Lexikon
Grüße Andy