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Mir raucht der Schädel
Wollte eben bei trockener Straße zum TÜV um noch vor der Montage des evtl. sehr lauten Schalldämpfers :o den Stempel zu holen.
Jetzt habe ich aber keinen Stempel bekommen :confused:
Zur SACHLAGE:
Ich habe zum Auto Felgen der Firma Rial des Typs Daytona Race bekommen. Im Internet habe ich dazu das passende Gutachten gesucht, bin damit (damals) zum TÜV und dieser hat das anstandslos eingetragen. Heute stellt der "andere" TÜV Prüfer fest, das die im Gutachten angegeben ET nicht mit der ET am Rad übereinstimmt. ET 45 am Rad und ET 50 im Gutachten !!
Jetzt habe ich im Internet geschaut und gesehen das es 2 Sätze Rial Daytona Race gibt, einmal mit den ET 50 und einmal mit ET 45. (Jeweils für die Hinterachse)
Leider ist der bei mir montierte Satz laut Gutachten nur für Porsche 996/997 221-261 KW zugelassen der andere Satz aber für 235-331 KW (was ich brauche).
Was soll ich nun machen? So weiter fahren, per Einzelabnahme eintragen lassen (falls das geht) oder Verkaufen.
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Bernhard,
wie hat der Bursche beim TÜV dann den Unterschied von 5mm gesehen.
Wenn die Tragfähigkeit passt (996 zum 997) kann die auch bei einem Unfall eigentlich
wenig passieren. (Gutachter ect... )
Ich persönlich würde so weiterfahren, was soll schon passieren.
Auf meinem Cayenne habe ich mir auch 21" Turbo Schmiederäder geholt, da geht es auch
um 5mm bei der ET.... zum Tüv muss ich halt immer mit den Winterreifen... so what !
Wobei die Jungs im PZ mir gesagt haben, dass man großes Pech beim TÜV haben muß
denn die Kennzeichnung bei Porsche Felgen sind in der Felge innen eingeprägt.... dieses große
Pech hattest du Wahrscheinlich...
Grüße Andy
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Ja, die ET ist innen auf eine "Speiche" geprägt.
Laut den ganzen verschiedenen Gutachten ist die Traglast bei allen Felgen gleich (Turbo und non-Turbo). Ich würde ja gerne weiter fahren, Bedenken habe ich keine.
Mal sehen......
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.... und über was machst du dir dann Gedanken !
wie sind wir früher (heute darf man das ja nicht mehr) so durch die Gegend gefahren,
mit Nabenverlängerungen, feststehenden Sitzschalen, mit Cup Rohrschleife d.h ohne Endschalldäpfer, ohne Kat,
mit Spoilern da würde man sich heute schämen... Lachgas.... Tüv ?
.... und in der Polizeikontrolle: warum fahren Sie mit Startnummern durch den Straßenverkehr... ach ist das Verboten
ein großes X drübergeklebt.
Und am Auto ist alles Serie... was denn sonst
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Ich mache mir nur Gedanken für eine TÜV Plakette, aber mit einem Tauschradsatz sollte das wohl auch gehen - da hast du natürlich auch wieder Recht.
PS: Fahren mit Startnummern ist nicht verboten.
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Aber nur bei Rallyes die z.T. im öffentlichen Straßenverkehr stattfinden.
Außerhalb eines Wettbewerbs schreibt der DBSB vor das die Startnummern
enfernt oder überklebt werden
Was die StVo dazu schreibt müsste ich selbst mal googlen.
Aber ich bin mir fast sicher das es untersagt ist, selbst für die
überführung zu einem Wettbewerb.
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startnummer sind im öffendlichen straßenverkehr nicht zulässig und müssen überklebt werden. punkt.
zum fahren mit nicht eingetragenen teilen. 5mm hin oder her. die betriebserlaubis des fahrzeuges ist erloschen.
ein netter polizist läßt dich mit mängelkarte vielleicht weiter fahren.... wenn der schlechte laune hat, untersagt er im zweifel die weiterfahrt und läßt das auto einem AAS/P vorführen.
passiert mit dem fahrzeug ein schwerere unfall mit personenschäden, dann kannst du dir schon mal die narrenkappe anziehen.
fahren ohne ABE bedeutet versicherungsverlust.... die vollkasko zahlt schon mal gar nix und die haftpflicht kann sich erhebliche gelder die sie gezahlt hat bei dir zurück holen.
das soll jetzt keine besserwisserei oder klein kackerei sein, aber wenn man ohne ABE rumfährt sollte man sich zumindest über mögliche folgen im klaren sein.
vor 30 jahren war die polizei auch noch wesentlich ahnungsloser und toleranter bezüglich tuning. deren spaßlevel bezüglich sowas ist heute allerdings geringer.
ganz übel wird es dann wenn der nicht zugelassene umbau, als unfall ursächlich angenommen wird.
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Sowas in der Art ist mir auch bekannt.
Nur in einem Wettbewerb der im öffentlichen Strassenverkehr stattfindet sind Startnummern vorgeschrieben und erlaubt.
Bei überführungsfahrten einer Rallye aber nur wenn Sie durch den DMSB und das jeweilige RP genehmigt und abgenommen wurden.
Damit sind keine wilden Oldtimerrallyes wie Bildersuchfahrten oder noch schlimmer fahrten auf Zeit im öffentlichen Straßenverkehr gemeint.
Sowas ist schlichtweg verboten.
Wenn ein Auto aus einem Wettbewerb nach Hause auf eigenen Rädern gefahren wird reicht es normalerweise wenn die Startnummern
verklebt werden mit Tape ect.
Fahren mit Startnummern stellt einen Wettbewerbscarakter auf der Straße dar !
Wie sowas bestraft wird wäre mir egal, d.h. ich würde es gar nicht erst ausprobieren.
Grüße Andy
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Der DMSB untersagt das Fahren mit Startnummern oder fordert die Überklebung dieser, in der StVo/StVZVo (wie auch immer) ist dies nicht explizit verboten. Es darf lediglich keine Verwechslungsgefahr mit den Nummernschildern bestehen und sie dürfen nicht leuchten bzw. "Rückstrahlern"
Das die Betriebserlaubnis erlischt, dessen bin ich mir durchaus bewusst und das ist schon mal kein Spaß wenn ein Unfall passiert bei dem das nicht zugelassene Teil Unfallursache ist.
Ich würde daher die Felgen zwar fahren wenn diese zwar für das Auto zugelassen sind aber evtl. noch nicht eingetragen, aber Felgen die gar nicht für das Auto geeignet (Traglast etc) würde ich nicht fahren, da wäre das Risiko unkalkulierbar.
Heute habe ich noch mal einen TÜV Termin, die montierten Felgen habe ausreichend Traglast und Freigang - da muss sich doch was machen lassen.
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....machen lassen schon, eine Einzelabnahme !
ich würde lieber (ahnungslos) den Tüv wechseln.
na dann viel Glück
Grüße Andy
PS.
wie sieht es bei deinen Eltern mit der Ohm aus,
können die Sandsäcke noch im Keller bleiben ?
Ich habe gesehen bei euch sind gestern fast 50m³/s
(normalerweise ~ 7m³/s)
durchgelaufen, aber ab heute Nacht ist es wieder gefallen !