... und weitere Preise sind:
1. Fahrsicherheitstrainig im FSZ Gründau
2. Copilot im Race Taxi mit Thomas
3. Copilot im Porsche mit mir
4.
bis
10. div. Tikets für die Taunus Therme in Bad Homburg
Grüße Andy
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... und weitere Preise sind:
1. Fahrsicherheitstrainig im FSZ Gründau
2. Copilot im Race Taxi mit Thomas
3. Copilot im Porsche mit mir
4.
bis
10. div. Tikets für die Taunus Therme in Bad Homburg
Grüße Andy
Nee, nur der 2. Preis ist "Copilot im. Race Taxi", denn (mit Verlaub) :) ich spendiere "nur" einen Gutschein!
Viele Grüße
Thomas
Hallo Thomas, ich hatte dass schon verstanden !
Dann schreiben wir es so..... eine fahrt mit Thomas
eine fahrt... im Renntempo mit mir am 27.7.2012
so auf die schnelle Plakate in DIN a 0 in der Druckerei machen lassen
und erfreuliche Nachrichten !
Ein weiterer Sponsor hat uns Preise zukommen lassen.
Jetzt können wir Preise im Gegenwert von 1000 € verlosen !
Grüße Andy
Stifte den 3.Preis,
Copilot im Ingo-Taxi (964 RS)
Bis Bald
Ingo
Hallo Ingo,
vielen Dank für das Angebot, dass war nur von mir unglücklich formuliert.
Denn es gibt ja NUR ein Race Taxi
der 3.Platz ist das Andy Taxi im 964 3,6 turbo
Grüße Andy
PS.
kein Mensch kann sich vorstellen was da wieder eine Zeit
mit telefonieren organisiren usw. draufgeht.
In 2 Tagen die Autogala. Mo Nürburgring. Do+Freitag Bad Homburg Rallye
Stecke festlegen, Karten Drucken usw. Sa. abend die "Stillen Wächer" stellen.
So. sehr früh die Startplätze mit den Startnummern der Autos markieren...dann
das Vorausfahrzeug machen ob alles dort ist, und der Streckenverlauf noch so steht. Nach dem We direkt am Montag
zu Pirelli in den Odenwald das Reifenseminar in allen Einzelheiten besprechen.
Wenns kein Spaß machen würde würde es in Arbeit ausarten.
Grüße Andy
so schon mal zum üben, das ist der Fragenkatalog... zu schwer ?
1. Normale Autoreifen werden mit ca. 2,4 - 3 Bar aufgepumpt. Wieviel Bar hat ein Formel1 Reifen ungefähr?
2. Bei welcher Temperatur laufen die Formel1 Reifen optimal?
3. Zu wieviel Prozent ist der Formel1 Treibstoff ca. mit unserem Tankstellenbenzin identisch?
4. Welche Marke verbirgt sich hinter dem Namen „Silberpfeil“ ?
5. Welche Rennserie wird mit DTM abgekürzt ?
6. Was ist ein Slik Reifen ?
7. Mit welchem Signal wird ein Autorrennen gestartet ?
8. Wer ist der jüngste Formel 1 Weltmeister ?
9. Wo ist Stefan Bellhof geboren ?
10. Wie hieß der letzte F 1 Fahrer der bei reinem Rennen verstab ?
11. Welche Reifenmarke hat ihren Sitz in Hanau ?
12. Welcher Formel 1 Fahrer holte die meisten Weltmeistertitel ?
13. Wann wurde der Race Club gegründet (Infos am Stand)
Die Auflösung gibt es am Sonntag !
Grüße Andy
PS
nicht vorsagen !
Hallo Andy,
nicht schlecht der Fragebogen,
viel Erfolg !!!!!!!
Ingo
Hallo Ingo, hat auch lange gedauert.
Ich dachte wenn sich die Leute auskennen dann in der F1
Mit der Frage 1. & 2. sollen die Teilnehmersich heranraten (das auf die schnelle mit einem Smatphone zu googlen dürfte nicht soo leicht sein.)
wobei es genau festgelegte Werte für Temp. und Druck bei den Reifen gibt !
Es reicht aber im Druck und Temp. Fenster zu sein damit ist die Frage beantwortet !
3. & 4. & 5. sollte jeder schon mal gehört haben !
6. & 7. sind eigentlich sehr leicht zu beantworten.
8. den Heppenheimer kennt eigentlich jeder der etwas Motorsportbegeistert ist !
9. ist da schon spezieller die Stefan Bellhof Kartbahn ist in Oppenrod und das liegt im Kreis GI keiner muß ungedingt Busek schreiben... mal sehen wer es weiß?
Das mit 10. eine, wenn nicht die größte Rennfahrerlegende starb... von dem die DVD die 2011 erschienen ist, große Klasse ist mit Fahrscenen in Monaco aus dem Cokpit
im Regen... man sollte nicht glauben was da so geht !!!
Bei 11. reicht die eine große, dass da noch Fulda usw. hergestellt werden wäre richtig und würde die Frage auch beantworten.
12 beantwortet hoffentlich jeder richtig.... und zu 13 der Glückszahl MUSS man sich halt den Flyer der überall ausliegt wenigstens einmal durchgelesen haben.
Dann winken schöne Preise, mehrere Sicherheitstrainings beim ADAC in Gründau mit Essen ect. Mitfahrten bei Thomas im Race Taxi und
mit mir. Dann sehr schöne Preise gesponsort von der Taunus Therme viele verschiedene Karten, und schöne Bücher aus dem alten Bad Homburg mit
vielen Historischen Bildern gesponsort von der Spielbank Bad Homburg insbesammt Preise für ~ 1200 €
Und wie bei allen Veranstaltungen sollen auch hier Race Club Member den Vorteil haben wenigstens die Fragen zu kennen und sich darauf vorbereiten zu können,
legitim wie ich meine !
Grüße Andy
7 und 9 sind schwer.
Wo ist Bellof "Geboren". In einem Krankenhaus, nehme ich an. Aber wo - keine Ahnung, in Busek gibts schon mal keins. Wo er lebte ist schon einacher.
Und welches Signal startet ein Autorennen... bei der F1 und DTM gehen die roten Ampeln aus. Laut Lizenslehrgang kann aber auch eine (Deutschland) Flagge geschwenkt werden, bei kleineren Rennen ist ja nicht immer eine Ampelanlage ;)
Ansonsten finde ich die Fragen (wie immer) klasse.... viel Erfolg heute.
Hallo Bernhard,
ein Rennen wird immer mit der jeweiligen Naionalflagge gestartet,
Möglichkeit zwei mit einer Startampel.
Am 20. November 1957 erblickte Stefan Bellof das Tageslicht in Gießen,
scheinbar haben die Eltern in Busek gewohnt.
Dieser Stefan Bellhof muß wohl ein absolutes Ausnahmetalent gewesen sein. Bei meinen Recherchen wegen der Fragen für die Verlosung bin ich an den Seiten von Stefan Bellhof hängengeblieben.
Was dieser Bursche gefahren ist war nicht von dieser Welt... 6:11 auf der Nordschleife ist schon mehr als Wahnsinn. Jeder der in Stande ist dort unter 8 min zu fahren weiß von was ich rede.
Unser Wolfram müsste ihn noch persönlich kennen, vielleicht schreibt er mal ein paar Sätze aus Le Mans und aus alten Zeiten !
Ich hab mal ein kurze Passage rauskopiert... ich bekomm da eine Gänsehaut beim lesen:
>Quelle Speed Magazin.de
Die Presse titelte: „Einer wie Jochen Rindt.“, „Bellof kam, sah und siegte.“, „Belloffensive“, „Well off Bellof“ oder auch „Bellof, Maurer, BMW: les Allemands comblés“
Beim zweiten Rennen in Hockenheim stand er, wie üblich, auf Pole direkt neben Boutson. Beide hatten ein ähnliches Helmdesign, denn der Helm von Bellof wurde von Freundin Angelika neu entworfen. Ab sofort war seine Kopfbedeckung im Rennen schwarz mit geschwungenen Linien in den Nationalfarben. Beim Start wird er von Boutson und Danner überrumpelt, doch schon kurz darauf erkämpft er sich wieder an die Spitze. 50.000 Fans Jubeln, als er sein zweites Rennen gewinnt. Zum ersten Mal in der Geschichte der Formel 2 schaffte es ein Neuling die ersten beiden Rennen zu gewinnen. Als sei das alles ganz normal, arbeitet Stefan schon am Tag darauf wieder im elterlichen Karosserie- und Lackierbetrieb. Nach mehreren Podiumslosen Rennen hatte Bellof seinen ersten richtigen Unfall. Bei strömenden Regen raste er ausgerechnet in Eau Rouge in die Leitplanken und überschlug sich. Kurz nachdem er aus dem Wagen war donnerten zwei weitere Fahrer in seinen Wagen und verwandelten es zu einem Wrack. Während Stefan froh ist, sich nicht die Knochen gebrochen zu haben, schimpft Maurer auf die Rennleitung, die erst nach diesem Chaos das Rennen abbrach. Gegen Ende der Saison hatte Bellof nicht mehr viel zu melden. Während Boutson, Fabi und Cecotto noch um den Titel kämpften, fuhr Bellof während technischen Schäden meist nur hinterher. Im letzten Rennen zwang er dann Cecotto in einen Dreher und Fabi holte sich mit einem Punkt Vorsprung den Titel. Cecotto ließ ihn zeitlebens seine Verachtung spüren. Gleiches ereilte auch Michael Schumacher 1990. Er rammte im DTM Finale Cecotto und zerstörte auch diesmal dessen Titelträume.
Stefan wurde vierter der Saison, hatte 2 Siege und 33 zu verbuchen und knackte viele Rekorde. Maurer erließ ihm darauf alle Schulden (noch 300.00 DM) und wurde sein Manager. Zum ersten Mal bekam Stefan Geld fürs fahren und war dazu noch schuldenfrei. Da es zwischen Bellof-Maurer und BMW zu Auseinandersetzungen kam, schloss Maurer für 1983 mit Porsche einen Vertrag ab, in dem Bellof auch Rennen in einem Porsche 956 fahren konnte. Der Formel 2 Wagen war dagegen zwar noch mit BMW Motoren ausgerüstet, aber die Werksunterstützung fehlte. Mit einigen Skandalen und viel Pech verabschiedete Stefan sich aus der Formel 2. Er wollte nur noch Porsche fahren und danach in die Formel 1.
Bei 2 Rennen für das Kremer Team konnte er zwar einen gewaltigen Eindruck bei allen Fahrern hinterlassen, doch er überdrehte gleich 3 Motoren. Manfred Jantke unterbreitete ihm danach einen Vertrag für das Porsche Werksteam.
Noch bevor er diesen Vertrag antrat konnte er zusammen mit Ayrton Senna und Martin Brundle in Silverstone einen McLaren Test absolvieren. Senna und Brundle waren derzeit auch nur Überflieger aus der britischen Formel 3. Senna konnte als erster auf die Piste, doch sein Motor hielt nicht sehr lange. Stefan fuhr danach 32 Runden fast ohne Probleme. Nur einmal stand er extrem quer. „Das hat mal richtig Spaß gemacht.“ Bellofs Kommentar dazu. Stefan war mit 1.14,6 Minuten schneller als der McLaren Fahrer Watson im Vorjahr bei besseren Bedingungen. Er reiste als schnellster wieder ab, doch am nächsten Tag ereilte ihn die Nachricht, dass Senna eine 1.13,9 auf den Asphalt brannte.
Am 7. März 1983 trat er dann bei Porsche seinen Vertrag an und besuchte das Werk in Weissach. Nach ein paar Testrunden auf der Teststrecke bekam Bellof zu den 100.000 DM auch noch ein besonderes Geschenk. Ihm wurde ein Porsche 928 S als Dienstwagen bereitgestellt. Auf dem Weg zum Flughafen ließ er den 300PS Flitzer durch jede Kurve driften und kam sogar an den Topspeed von 250 KM/H.
Sein erstes Rennen bei Porsche war in Silverstone über 1000 km. Stefan war sofort schneller als alle anderen. Er gewann das Rennen über 212 Runden mit 50 Sekunden Vorsprung locker nach Hause. Das zweite Rennen der Saison war am Nürburgring, zum letzten Mal auf der langen Nordschleife. Stefan erwischte eine freie Runde und brach damit alle Rekorde. Mit einer 6.11,13 unterbot er alles, was je war und je kam. Der Schnitt von über 200 KM/H wurde nie wieder gebrochen (Stefan hatte 202 KM/H). Im Rennen fuhr er schon bald eine Minute auf Ickx raus und übergab seinem Teamkollegen. Dieser verschenkte wieder sehr viel Zeit und Stefan wollte diese sich zurückholen. Er fuhr dabei so extrem, dass er im Pflanzgarten Unterluft bekam und „wie ein Skispringer“ durch die Gegend flog. Der Wagen war Schrott, aber Stefan war heile. Er gab sogar kurz nach dem Horrorcrash wieder Autogramme. Ickx und Bellof waren da schon keine Freunde mehr. „Jakob“, wie Stefan ihn nannte, konnte keinen anderen neben sich ertragen und ihm gefiel auch die lockere Art des Giesseners nicht. „Stefan hat wirklich alles versucht, um mit Jacky klar zu kommen, aber die Ablehnung ging definitiv von Ickx aus.“ So Klaus Bischof. Stefan war dagegen mit Maas und seinen Co Bell befreundet und das Trio verstand sich perfekt. Im Juni stand für Stefan dann zum einzigen Mal Le Mans an. Er führte haushoch, bis der Porsche 956 seine ersten Macken hatte. Nach mehreren Plätze tauschen mit Ickx musste Bellof endgültig die Segel streichen, da sein Porsche den Geist aufgab. Am Norisring war er aber wieder extrem schnell und konnte als erster die 48 Sekunden Marke knacken. Er gewann überragend das Rennen und war, während viele Piloten nach Luft hechelten, noch Topfrisch, als wären 200 Meilen eine Leichtigkeit. Auch wenn er die letzten beiden Läufe in Fuji und Kyalami noch gewann, musste er sich in der WM mit dem fünften zufrieden geben. Zu viele Ausfälle hinderten ihn an einer besseren Position.
Privat war Stefan genauso unterwegs, wie im Rennwagen. Er stelle immer neue Rekorde von Gießen nach Stuttgart auf und fuhr dabei ohne Fehler oder Unfall. Auch die Polizei hatte ihn nie geschnappt. Im November 1983 hatte er dann aber einen schweren Unfall, bei dem er keine Schuld hatte. Ein Geisterfahrer in einem VW Bus wendete auf der Autobahn. Stefan sah nur eine kleine Lücke zwischen Bully und Leitplanke und nutzte diese. Er traf dabei aber mit 250 Sachen das Heck des Busses und ließ den VW Motor danach sehr weit durch die Lüfte fliegen. Angelika hatte einen gebrochenen Fuß und Stefan nur ein paar Prellungen. Im Unfallprotokoll stand dazu: „Der Geistesgegenwart des Porschefahrers ist zu verdanken, dass nicht eine größere Katastrophe geschah.“
1984 kam für Bellof eine weitere, riesige Chance. Es kam ein Deal mit Tyrrell zustande, in dem er mehrere Formel 1 Rennen fahren konnte. Gleichzeitig fuhr er aber auch noch Porsche und kam damit auf 24 Rennen in dieser Saison. Bei den ersten Läufen zu Sportwagen WM kam er aber nicht richtig in Schwung. In Monza wird ihm der Sieg wegen Untergewicht abgezogen und in Silverstone war er wegen technischen Problemen nur auf dem zehnten Platz gelandet. Am Nürburgring ging es dann wieder Berg auf. Zum ersten Mal wurde auf dem kleinen GP Kurs gefahren. Stefan siegte souverän und bekam auch die 20 Punkte von Monza zurück. Die FIA hatte nachgewiesen, dass man in Monza bei der Gewichtsmessung geschlampt hatte. Mit vielen weiteren Siegen in diesem Jahr und sogar vier Siegen in Folge konnte sich Bellof die WM Krone sichern.
Da für Stefan die Formel 1 Vorrang hat, kündigt er am Ende des Jahres seinen Porsche Werkvertrag und steig bei Tyrrell fest ein. Tyrrell ließ ihn aber für 5 Sportwagen Rennen bei Brun fahren und Stefan konnte so auch auf einer seiner Lieblingsstrecken am Norisring fahren.
Am Ende des Jahres wurde er auch noch mit der höchsten Ehrung in Deutschland für Motorsportler ausgezeichnet. Der ONS (heute DMSB) vergab an ihn den „Großen ONS-Pokal“. Die Feier dazu ist meisten steif und ernst gewesen, doch Freundin Angelika wusste gleich, warum sie ihn nach ganz hinten zerrte. Als der Moderator den Namen eines Kart-Hersteller sehr verunstaltete, bekam Stefan wieder einen Lachanfall und Angelika zog ihn sogar vor die Tür, damit er sich beruhigt. Als der offizielle Teil beendet war, hatte man sofort gehört, dass Stefan wieder im Saal war. An seinem Tisch war Ausgelassenheit und Freude bis ans letzte Ende zu hören.
In der Formel 1 war Stefan sehr willkommen, da er der einzige Farbtupfer zwischen all den anderen war. Er war ausgelassen, freundlich und für jeden offen. „Was er in 5 Minuten über seinen Wagen und seine Fahrt verriet, sagen heute die Rennfahrer nicht mal in ihrem ganzen Leben.“ Stefan und Willy Maurer lehnten vor der Saison 2 andere F1 Verträge ab, laut Maurer konnte man sich nicht einigen. Stefan hoffte dagegen auf Porsche, da diese mit dem Porsche Tag-Turbo in der F1 mitmischten. „Man muss eben abwarten“ so Bellof über seine Aussichten für 1985.
Bei den ersten Tests bei Tyrrell in Le Castellet war er fast auf Anhieb eine Sekunde schneller als sein Teamkollege Brundle. Bei den ersten Rennen zeigte sich aber, dass ein Sauger stark im Nachteil ist, gegenüber einem Turbo. Mit 250 PS weniger musste Stefan also seine Rennen bestreiten. Er war aber schon in Rio dabei, die Topleute zu ärgern. Nach 12 Runden viel er an der Spitze aber aus, da sein Tyrrell 012 streikte. Sein Teamkollege, der zu dem Zeitpunkt 15 Sekunden hinter ihm war, wurde im Ziel fünfter. In Zolder fuhr er mit einem 6. Platz seinen ersten Punkt ein und topte dies sofort in Imola mit Rang 5. In Dijon fährt er sogar im Training auf den 4. Platz vor, doch das Highlight kommt erst noch. Beim nächsten Rennen in Monaco schafft er es als einziger Sauger sich zu qualifizieren. Er musste sich aber mit dem 20. und letzten Platz zufrieden geben. Im Fürstentum wohl mit Abstand die schlechteste Ausgangsposition, da überholen fast unmöglich ist. Am Renntag regnete es dann ununterbrochen und sehr stark. Viele machten sich Sorgen, da der Tunnel noch trocken war und somit die Regenreifen stark beansprucht werden. Die Rennleitung beendete alle Diskussionen mit der „Flutung“ des Tunnels. Nun war als die ganze Strecke nass, als es losging. Aber schon nach einer Runde war er 9 Plätze weiter vorne zu finden und bereits nach 15 Runden war er schon in den Punkten. In Runde 26 knackte er dann sogar Arnoux, der mit seinem Ferrari jede Lücke abdichtete. Nach Casino setzte sich aber Stefan neben ihn und René reagierte, indem er immer mehr zu Stefan zog. Erst als Bellof kurz zu Arnoux zuckte, gab dieser nach. Vor ihm waren nur noch Prost auf P1 und Senna auf P2. Im strömenden Regen schloss Stefan fast auf Senna auf und beide auf Prost. Der Franzose hatte aber vorne rechts ein Problem mit seiner Aufhängung und zeigte dies dem Rennleiter, Jacky Ickx, mit einer Handbewegung. „Aus Sicherheitsgründen“ wurde das Rennen in der 31. Runde abgebrochen. Prost gestand: „Senna und Bellof hätten mich schon in der nächsten Runde gehabt.“
Stefan verschaffte sich im Laufe des Jahres immer mehr Respekt, doch als die FISA im Juli bemerkte, dass Tyrrell gegen Ende der Rennen den Wassertank mit Bleikugeln füllt, um das Mindestgewicht zu erreichen, wird Tyrrell von der WM ausgeschlossen und alle Ergebnisse aberkannt. Ein englisches Gericht gab aber die einstweilige Verfügung, dass das Team trotzdem antreten darf.
Nach einigem hin und her, unter anderem auch mit Toleman, bleibt Bellof doch bei Tyrrell und bestreitet dort die 85er Saison unter der Bedingung, dass Tyrrell sich einen Turbo Motor zur hälfte der Saison zulegt. In Kyalami holte er dann seinen ersten offiziellen Punkt mit einem sechsten Platz. Er glänzte im strömenden Regen mit einem stark untermotorisierten Fahrzeug. Zwar ist er auf schnellen Kursen, wo es rein um Leistung geht, verloren, aber in Detroit konnte er sogar einen vierten Platz her raus fahren. Am 5. Juni wird dann zum ersten Mal mit Renault Turbo Motoren gefahren. Stefan Bellof war dabei der schnellste in der Woodcote Schikane von Silverstone mit 305 KM/H. Im Juli geschah dann ein Megadeal. In Monaco unterschrieb Bellof einen Vertrag für 1986 bei Ferrari. Mit dem Turbo Aggregat holte er auch keinen Blumentopf mehr und war durch schlechte Bremsen, falsche Reifen, zu wenig Sprit oder technische Schaden eingebremst wurden. Zandvoort war sein 20. und letzter GP.
In der Sportwagen WM musste sich Stefan vorher noch mit einer neuen Sprit-Regel anfreunden. Man durfte nur noch 510, statt 600, Liter im Tank haben. Stefan konnte somit in Mugello nicht gewinnen, da er mit einer Riesenführung fast stehen blieb, als ihm der Sprit ausging. Er wurde mit Rundenrückstand dritter. Er empfand dieses Reglement als behindernd. „Kein Fahrspaß, kein Kampf, nur rumrollen.“ Erst als es zum Sprintrennen zum Norisring geht, ist er wieder besser gelaunt. Es gelten bei diesem Rennen die WM Regeln nicht und Bellof kann „endlich wieder die Sau rauslassen.“ Gesagt, getan. Stefan schaffte eine neue Rekord- und Fabelzeit von 47,90 Sekunden. Selbst eine flatternde Heckverkleidung kann Bellof nicht aufhalten. Er gewann das Rennen vor Klaus Ludwig und sagte: „Das hab´ ich jetzt grad´ mal gebraucht nach all dem Scheiß in diesem Jahr.“ Beim folgenden Rennen in Hockenheim stand brütende Hitze auf dem Programm. 35 Grad im Schatten waren für alle Fahrer sehr anstrengend und alle schafften einen Stint am Stück nur gerade mal so. Gerhard Berger ist fassungslos über Stefan, weil der 2 Stints direkt hinter einander fährt und danach noch aussieht, als wäre es ein Spaziergang. „Ich bringe bei der Affenhitze kaum eine gescheite Runde zusammen und der Kerl fährt nicht nur 2 Turns am Stück, sondern ist dabei auch noch schneller als jeder andere. Und das sind ja alles keine Wichser, sondern richtig gute Leute wie Stuck & Co.“ Stefans Porsche bleibt dann aber leider nach 99 von 147 Runden stehen. Er hatte einen Vorsprung von 30 Sekunden, doch es streikt wieder mal die Technik.
Am 1. September 1985 kam es zum schicksalsvollen Rennen in Spa-Francorchamps. Am Vortag blödelte er sogar noch, wie immer, rum. Er goss einen 10 Liter Eimer voll Wasser, vor laufenden Kameras in Eau Rouge, über den Kopf seines Teamchefs.Nach 72 Runden des Rennens musste Boutson an die Box und Bellof das Steuer überreichen. Maas kommt zur selben Zeit rein und übergibt an Ickx. Bellof kam aber nicht gleich los, da sein Motor wieder Zicken machte. Ickx übernahm die Führung, doch Stefan hetzte ihm hinterher. Nachdem Jacky Ickx stark geblockt hatte, will Stefan vor Eau Rouge an ihm vorbei und setzt sich auch neben ihm. Beide kollidieren und Stefans Porsche wird stark in der Mauer zertrümmert. Maas und Horst Langer laufen sofort zur Unfallstelle, um zu helfen, während Angelika von Ärzten betreut wird. Erst drei Wochen zuvor starb Manfred Winkelhock, ein guter Freund Stefans. 16.48 Uhr wird vom Veranstalter der Tod von Stefan Bellof bekannt gegeben. Bei Motorsport Fans der ganzen Welt eine Schreckensnachricht. Helmut Zwickl analysierte das Geschehen auf folgende Art: „ Stefan Bellof hat immer gesagt, der Jakob (Jacky Ickx) ist auch nicht mehr der schnellste, um den kannst du schon Kreise fahren. Den Versuch, Kreise um Jakob zu fahren, hat er mit dem Leben bezahlt.“
31 Siege und unzählige Rekorde war seine Bilanz nach 102 Rennen im Profisport seit 1979. Stefan wird für alle Fans unvergessen bleiben. Nicht nur wegen seinem Ausnahmetalents und seiner ungeheuren Fahrzeugbeherrschung, sondern vor allem, da er auf dem Boden geblieben ist und immer ein sympathischer, offener Mensch war. Viele seiner Kollegen und Fans haben schon öfters sich gefragt, wie es gewesen wäre, ohne den Unfall. Bellof gegen Senna, Prost oder Schumacher, mit gleichem Material. Diese Frage wird nie beantwortet werden. Schade!